Die DTG Bonn wünscht ein frohes Opferfest und schöne Pfingsten

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Vereinigung zur Förderung der deutsch-türkischen Beziehungen

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Dr. Ekkehard Eickhoff
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Die Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei sind intensiv. Nicht nur die wirtschaftliche Zusammenarbeit, die Kooperation in Fragen der Flüchtlingspolitik oder die gemeinsame Migrationsgeschichte verbinden beide Länder, auch in außenpolitischen Fragen gibt es zwischen beiden Ländern regelmäßig viel zu besprechen. In den letzten Wochen kam es auch innenpolitisch in beiden Ländern zu besorgniserregenden Ereignissen: Massenproteste in der Türkei gegen die Verhaftung des CHP-Politikers Imamoglu, Wahlen in Deutschland mit hohen Werten für mindestens in Teilen rechtsextreme Parteien. Dies hat auch Auswirkungen im jeweils anderen Land. Im Abendseminar in Kooperation mit der Deutsch Türkischen Gesellschaft Bonn schauen wir auf genau diese Entwicklungen in beiden Ländern. Yunus Ulusoy, Programmleiter bei der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung und Günter Seufert, Wissenschaftler und Journalist werfen an dem Abend gemeinsam mit den Teilnehmenden einen intensiven Blick hinter diese Entwicklungen: Was sind die Hintergründe? Was ist in Zukunft zu erwarten? Welche Folgen ergeben sich für die Deutsch-Türkische Zusammenarbeit?
Programm
18:30 Uhr Begrüßung durch Emine Emel Yildiz, Vorsitzende DTG Bonn
18:45 Uhr Einstiegsfragen zur den aktuellen Entwicklungen an Yunus Ulusoy, Programmleiter bei der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung und Günter Seufert, Wissenschaftler und Journalist
19:15 Uhr offene Diskussionsrunde zu Fragen der aktuellen Entwicklungen in der Türkei
19:45 Uhr offene Diskussionsrunde zu Fragen der aktuellen Entwicklungen in Deutschland
20:15 Uhr Abschluss mit Fragen an die beiden Referent*innen
Moderation: Daniel Weber, Leiter Abteilung Politische Bildung des Gustav-Stresemann-Instituts
Datum: 10.04.2025 – in 18.00 – 20.30 Uhr
Ort: Gustav-Stresemann-Institut e.V., Europäische Tagungs- und Bildungsstätte, Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn
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Der Christbaum ist zur Weihnachtszeit nicht wegzudenken. Aber wussten Sie, dass es auch in der türkischen Tradition den geschmückten Tannenbaum zum Jahreswechsel gibt? Zur Wintersonnenwende am 22. Dezember wurden Weißtannen mit Schleifen geschmückt, um das Nardoğan Fest zu feiern. Nardoğan (Nar=Sonn, doğan=geboren) feiert die länger werdenden Tage mit der Sonnenwende. Die Lebensbäume wurden mit Schleifen geschmückt, um Gott die Wünsche zu übermitteln. Es wurden Granatäpfel (nar) und besondere Speisen gegessen, festliche Kleidung getragen und Lieder gesungen. Heutzutage werden zu Sylvester Bäume geschmückt, um das neue Jahr zu feiern.
Kommt Ihnen das bekannt vor? Nun ja, aus dem Granatapfel wurde der Apfel, der sich heutzutage stilisiert als Christbaumkugel unsere Weihnachtsbäume, Kränze und Gestecke schmückt. Traditionen ähneln sich und verbinden Völker kulturell. In diesem Sinne wünscht Ihnen die Deutsch-Türkische Gesellschaft frohe Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr. Wir wünschen Ihnen Gesundheit und Glück und Frieden für der Welt.
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Yeni yılınız kutlu olsun. Sağlık ve mutluluklar dileriz.
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Quellen:
http://tuerkismagazin.com/2021/12/21/nardugan-der-antike-ursprung-der-weihnachtstradition/
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Türkischer Kaffee verzaubert Kaffeefreunde mit seinem Aroma und seinem samtigen Schaum sowie mit seiner stilvollen Präsentation. Türkischer Kaffee ist auch für seine bewusstseinsöffnenden und energiespendenden Eigenschaften bekannt und wurde 2013 aufgrund seines einzigartigen Geschmacks und seines traditionellen Wertes in die Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen. Der 5. Dezember, das Datum der Aufnahme des türkischen Kaffees in die UNESCO-Liste, wird als „Welttag des türkischen Kaffees“ gefeiert.
Über den Jemen gelangte der Kaffee während der Herrschaft des osmanischen Sultans Suleiman des Prächtigen (1520-1566) erstmals in die Türkei. Um die Mitte des 16. Jahrhunderts wurden in Istanbul öffentliche Kaffeehäuser eröffnet, die das immer beliebtere Getränk einem breiteren Publikum zugänglich machten. Als der Genuss des türkischen Kaffees in der Region und darüber hinaus in Mode kam, begannen Kaufleute, Kaffeebohnen über die Grenzen hinweg zu handeln. So wurde der türkische Kaffee, der für seinen kräftigen Geschmack und seine Zeremonie bekannt ist, zur Hauptattraktion der Kaffeehäuser in ganz Europa.
Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal zwischen türkischem Kaffee und anderen Kaffeesorten ist die Feinheit des Mahlgrads. Die Bohnen werden zu Pulver gemahlen, dann langsam in heißem Wasser gekocht und serviert. Diese Methode führt dazu, dass eine Pulverschicht auf den Boden der Tasse sinkt. Darüber hinaus unterscheidet sich der türkische Kaffee von anderen Kaffeegetränken durch seine Zubereitungsart, die im Gegensatz zum europäischen Kaffee seit Jahrhunderten gleich geblieben ist.
Eine weitere Besonderheit des türkischen Kaffees ist seine Aufmachung. Türkischer Kaffee wird in kleinen Tassen serviert, zusammen mit einem Glas Wasser und einem Stückchen türkischen Leckerbissens. Das Wasser erfrischt den Gaumen und unterstreicht den Kaffeegeschmack, während das Bonbon die Zunge versüßt.
Türkischer Kaffee ist ein Schlüsselelement des gesellschaftlichen Lebens und der Kultur in der Türkei. Zum Beispiel wird der Kaffee immer nach dem Essen serviert. Er ist ein fester Bestandteil von Gesprächen mit Freunden; bei einer Einladung zu Hause fragt der Gastgeber die Gäste, ob sie zuerst einen Kaffee trinken möchten. Wenn ein potenzieller Bräutigam das Haus der Braut besucht, um um ihre Hand anzuhalten, kocht die zukünftige Braut türkischen Kaffee für ihren Freier und seine Familie. Die Legende besagt, dass die Braut, wenn sie ihren Bräutigam nicht heiraten will, Salz statt Zucker in den Kaffee gibt.
Auch eine Tradition des „Kaffeesatzlesens“, die als „Kaffee-Wahrsagerei“ bekannt ist, gibt es: Nach dem Trinken des Kaffees wird die Tasse kopfüber auf die Untertasse gestellt, und die vom Kaffeesatz gebildeten Formen werden gedeutet. Diese schöne und phantasievolle Tradition ist ebenfalls ein wunderbarer Teil der türkischen Kultur.
Türkischer Kaffee ist zwar immer ein besonderer Anlass, aber wir freuen uns umso mehr, dieses schaumige, duftende Getränk am 5. Dezember, dem Welttag des türkischen Kaffees, zu feiern!
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Die Deutsch-Türkische Gesellschaft Bonn möchte Sie herzliche zu einem Vortrag von Uğur Berk Kalelioğlu einladen.
Uğur Berk Kalelioğlu wird in seinem Vortrag den Besuch von Mustafa Kemal Paşa im Deutschen Reich in den Jahren 1917 und 1918 während des Ersten Weltkrieges, in der das Osmanische Reich und das Deutsche Reich verbündete waren, behandeln. Hierbei wird die Rolle von Brigadegeneral Mustafa Kemal Paşa als Begleiter des Thronfolgers Sultan Vahdettin hervorgehoben und die Auswirkungen des Besuchs auf die diplomatischen Beziehungen als Gäste von Kaiser Wilhelm II dargelegt. Die Reiseroute wird aufgezeigt und die wichtigen Kontakte, die während der Reise geknüpft wurden und die bedeutenden Ereignisse vor und nach der Reise umfassend erörtert. Dazu werden neu entdeckte Archivmaterialien und bisher unveröffentlichte Dokumente genutzt, um ein umfassendes Bild dieser historischen und diplomatischen Mission zu präsentieren.
Uğur Berk Kalelioğlu wurde 1994 in Ankara geboren. Er hat sein Studium in der Fakultät für Soziologie in der Universität für Wirtschaft in Izmir mit Auszeichnung und Jahrgangsbester absolviert und ein Vollstipendium der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Sein Masterstudium hat er an der Universität Siegen im Bereich Politikwissenschaft und Soziologie abgeschlossen und mit Auszeichnung beendet. Anschließend erhielt er das Konrad-Adenauer-Stiftung Doktorat Stipendium für herausragende Begabungen. Er ist Lehrbeauftragter am Institut für Soziologie der Universität Münster. Er hat 6 Bücher veröffentlicht und über 30 Artikel in internationalen Fachzeitschriften publiziert. Er wurde von der Stadt Siegen mit dem „Ehrenabzeichen“ und von der Atatürk-Gesellschaft Deutschland mit der „Ehrenmitgliedschaft“ ausgezeichnet.

https://www.uni-muenster.de/Soziologie/personen/Kalelioglu.shtml
Datum: Mittwoch, 06. November 2024 um 18:15 Uhr
Ort: Haus an der Redoute, Kurfürstenallee 1 A, 53177 Bonn-Bad Godesberg
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