Jul 29 2019

Prominente Gäste gedenken Dr. Ekkehard Eickhoff, Botschafter a.D.

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Großer Andrang im Haus an der Redoute für einen großen Diplomaten: Die Deutsch-Türkische Gesellschaft e.V. Bonn würdigte Botschafter a.D. Dr. Ekkehard Eickhoff, der im Mai im Alter von 91 Jahren verstarb. Das Diplomatische Korps, darunter viele Weggefährten und Freunde, fanden sich ein, um an das Leben und Werk eines großen Förderers der deutsch-türkischen Freundschaft zu erinnern. Darunter waren Walter Lewalter, Botschafter a.D., Dr. Geert-Hinrich Ahrens, Botschafter a.D., Dr. Jürgen Oesterhelt, Botschafter a.D., Dr. Murad Hofmann, Botschafter a.D. sowie Dr. Gerhard Müller-Chorus, Generalkonsul a.D.
Der Vorsitzende der Deutsch-Türkischen Gesellschaft Bonn, Herr Rasim Marz, sprach Frau Eickhoff nochmals im Namen der Gesellschaft seine tiefe Anteilnahme aus und betonte in seiner Eröffnungsrede, dass die Deutsch-Türkische Gesellschaft Bonn das Vermächtnis ihres Ehrenmitglieds und langjährigen Vorsitzenden in Ehren halten werde.

Prof. Dr. Mustafa Gençer, ehemaliger Vize-Rektor der Abant Izzet Baysal Universität Bolu (TR) und derzeitiger Attaché für Bildung am türkischen Generalkonsulat in Köln, überbrachte die Beileidsbekundungen des türkischen Generalkonsuls Barış Ceyhun Erciyes und erinnerte in seiner Rede an die hochgeachteten wissenschaftlichen Beiträge von Dr. Eickhoff, der neben dem diplomatischen Dienst als Historiker publizierte. Prof. Dr. Mustafa Gençer hob hier die Mitgliedschaft Eickhoffs in der Türk Tarih Kurumu hervor sowie seine langjährige Arbeit im Vorstand der Archäologischen Gesellschaft. Dr. Eickhoff habe die deutsch-türkischen Beziehungen bereits ins Jahr 1071 verorten können, als erstmals bei Manzikert deutsche Kreuzritter in der byzantinischen Armee türkischen Seldschuken gegenüberstanden, erinnerte sich Prof. Dr. Gençer.

Dr. Manfred Osten, Kulturhistoriker und Goethe-Experte sowie ehemaliger Generalsekretär der Alexander-von-Humboldt Stiftung, hielt einen persönlichen Nekrolog auf den verstorbenen Diplomaten. Dr. Osten berichtete von der ersten gemeinsamen Begegnung, aus der eine langjährige Freundschaft erwuchs, von dem Menschen Eickhoff, der sich durch Güte und Bescheidenheit auszeichnete. Nicht nur wissenschaftliche Werke, sondern auch Gedichte, zählten zum Repertoire dieses humanistischen Geistes.

Auszüge aus diesen Werken wurden schließlich von Rosemarie Kuper und dem Bonner Schauspieler Marcus Brien vorgetragen. Dr. Eickhoffs Werk „Theophanu und der König“, über die Welt Ottos III., stand hier im Mittelpunkt der Lesung. Mit der professionellen Moderation von Herrn Dietrich Schlegel, entführten Frau Kuper und Herr Brien die Anwesenden in eine längst vergessene Zeit, die Dr. Eickhoff mit gewaltigen Worten wiederaufleben ließ.

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Jun 26 2019

Ein Leben zwischen Deutschland und der Türkei – In Memoriam Dr. Ekkehard Eickhoff

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11. Juli 2019 | 19.00 Uhr
im  Haus  an  der  Redoute,  Kurfürstenallee 1a, 53177 Bonn-Bad  Godesberg 

Die Deutsch-Türkische Gesellschaft e. V. Bonn ehrt Leben und Werk von Botschafter a. D. Dr. Ekkehard Eickhoff und erinnert an die großen Verdienste ihres verstorbenen Vorstands- und Ehrenmitglieds.

 

Hierzu sprechen:

Rasim Marz, Vorsitzender der Deutsch-Türkischen Gesellschaft Bonn

Nekrolog: Dr. Manfred Osten, Jurist, Kulturhistoriker, ehem. Generalsekretär der Alexander-von-Humboldt-Stiftung, Bonn

Anschließende Lesung mit Rosemarie Kuper und Marcus Brien, Schauspieler und Leiter der Theatergruppe S.U.B.Kultur der Universität Bonn

 
Dr. Ekkehard Eickhoff, geboren am 8. Juni 1927 in Berlin, blickte auf ein bewegtes und erfolgreiches Leben als Diplomat, Historiker und Autor bedeutender historischer Werke zurück. Seine 1953 begonnene Karriere im Auswärtigen Dienst der Bundesrepublik Deutschland führte ihn auf Auslandsposten in Kairo, Bern und Ankara und gipfelte in der Berufung zum Botschafter in Südafrika, Irland und – von 1988 bis 1992 – in der Türkei, wo er Jahre zuvor bereits als Kulturattaché tätig gewesen war. Weithin gewürdigt wurden auch Eickhoffs diplomatische Fähigkeiten als Leiter der bundesdeutschen Delegationen bei der KSZE, u. a. auf den Expertentreffen für Menschenrechte 1984 in Ottawa, für Menschliche Kontakte 1986 in Bern und auf der KSZE-Folgekonferenz 1986 bis 1988 in Wien.
 

 

Mit einem breiten Kulturprogramm sowie der analytischen Aufarbeitung komplexer Sachverhalte durch Veranstaltungen,  möchte die DTG Bonn Orientierungshilfe für Gesellschaft und  Politik bieten. Die Deutsch-Türkische  Gesellschaft e.V. Bonn wurde 1953 unter der Ägide deutscher Parlamentarier und  Diplomaten zur Förderung der deutschtürkischen Beziehungen  gegründet.
Der Eintritt ist frei. 
Anmeldungen werden unter info@dtgbonn.de erbeten.

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Mai 20 2019

DTG zu Gast beim türkischen Generalkonsul

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Die Deutsch-Türkische Gesellschaft e.V. Bonn war am 10.05 zu Gast im türkischen Generalkonsulat Köln und hatte die Ehre von Herrn Generalkonsul Barış Ceyhun Erciyes empfangen zu werden. Das Gespräch beinhaltete die breit aufgestellte Vereinsarbeit der DTG als Brückenbauerin zwischen Deutschland und der Türkei sowie die Erörterung sozialer und integrationspolitischer Themen. Unsere Veranstaltungen im Bereich Kunst und Kultur wurden hier im Besonderen präsentiert. Begleitet wurde das Gespräch vom türkischen Bildungsattaché in Köln Prof. Dr. Mustafa Gençer. Der Historiker Prof. Dr. Gençer war bereits lange vor seinem diplomatischen Dienst, im Jahre 2003, als Referent bei der DTG Bonn zu Gast. Der Vorsitzende Rasim Marz, der stellv. Vorsitzende Emre Gümüş und die Beisitzerin Renate von Hahn konnten auch hier die aktuellen Aktivitäten und Veranstaltungen der Deutsch-Türkischen Gesellschaft e.V. Bonn präsentieren.

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Mai 07 2019

Dr. Ekkehard Eickhoff gestorben

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Die Deutsch-Türkische Gesellschaft e. V. Bonn (DTG) trauert um ihr verehrtes langjähriges Vorstands- und Ehrenmitglied Botschafter a. D. Dr. Ekkehard Eickhoff, der am vergangenen Sonntag im Alter von 91 Jahren in Bonn gestorben ist. Der Vorstand und die Mitglieder teilen ihre Trauer mit Frau Heidi Eickhoff, auch sie ein treues Mitglied unserer Gesellschaft, und ihrer Familie. Dr. Eickhoff nahm bis zuletzt lebhaften Anteil an der Deutsch-Türkischen Gesellschaft Bonn.

Dr. Eickhoff, geboren am 8. Juni 1927 in Berlin, blickte auf ein bewegtes und erfolgreiches Leben als Diplomat, Historiker und Autor bedeutender historischer Werke zurück. Seine 1953 begonnene Karriere im Auswärtigen Dienst der Bundesrepublik Deutschland führte ihn auf Auslandsposten in Kairo, Bern und Ankara und gipfelte in der Berufung zum Botschafter in Südafrika, Irland und – von 1988 bis 1992 – in der Türkei, wo er Jahre zuvor bereits als Kulturattaché tätig gewesen war. Aus jener Zeit schon rührte sein bis ins hohe Alter bewahrte waches Interesse an der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung des Landes wie auch an dessen Geschichte und Kultur.

Weithin gewürdigt wurden auch Eickhoffs diplomatische Fähigkeiten als Leiter der bundesdeutschen Delegationen bei der KSZE, u. a. auf den Expertentreffen für Menschenrechte 1984 in Ottawa, für Menschliche Kontakte 1986 in Bern und auf der KSZE-Folgekonferenz 1986 bis 1988 in Wien.

Neben seinem Hauptberuf als Diplomat widmete sich Ekkehard Eickhoff intensiv seinen historischen Interessen. 1973 hatte er sich an der Universität Stuttgart für mittelalterliche und neuere Geschichte habilitiert. Einige Jahre war er dort auch als Privatdozent tätig. In seinen zahlreichen Büchern und Aufsätzen befasste er sich mit der deutschen und europäischen Geschichte des 9. bis 12. Jahrhunderts sowie der mittelmeerischen und südosteuropäischen Geschichte in ihren Bezügen zu Byzanz und dem Osmanischen Reich. Zum Standwerk wurde „Venedig, Wien und die Osmanen – Umbruch in Südosteuropa, 1645 – 1700“, eine umfassende, auf gründlichem Quellenstudium beruhende, anschaulich und fesselnd geschriebene Darstellung der europäischen Türkenkriege im 17. Und 18. Jahrhundert, noch 2009 in 5. Auflage im Verlag Klett-Cotta, Stuttgart, wieder erschienen.

Von den anderen der historischen Büchern Ekkehard Eickhoffs seien genannt: „Macht und Sendung – Byzantinische Weltpolitik“, 1981; „Seekrieg und Seepolitik zwischen Islam und Abendland – Das Mittelmeer unter byzantinischer und arabischer Hegemonie“, 1966; „Friedrich Barbarossa im Orient. Kreuzzug und Tod Friedrichs I.“, 1977; „Kaiser Otto III. – die erste Jahrtausendwende und die Entfaltung Europas“, 1999; „Theophanu und der König – Otto III. und seine Welt“, 1966; und als brillantes, großartig geschriebenes Alterswerk „Venedig – spätes Feuerwerk: Glanz und Untergang der Republik, 1700 – 1997, 2008 (5. Auflage).

Die DTG wird sich Dr. Ekkehard Eickhoffs stets in Ehren erinnern.

Der Vorstand der Deutsch-Türkischen Gesellschaft e.V. Bonn

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Mrz 27 2019

„Die Türkei nach der Wahl“- Podiumsdiskussion am Freitag 5. April

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„Die Türkei nach der Wahl“- Podiumsdiskussion am Freitag 5. April

mit Dr. Hüseyin Çiçek und Yunus Ulusoy

05. April 2019 | 19.30 Uhr
Haus an der Redoute | Kurfürsten-Allee 1
Bonn-Bad Godesberg

Wenn die Türkei diesen Sonntag wieder aufgerufen ist zur Wahlurne zu schreiten, entscheiden die Bürgerinnen und Bürger eigentlich über mehr als nur die Vergabe der fast 3000 Bürgermeisterposten, Stadträte und Provinzversammlungen. Insbesondere die Oberbürgermeister-Wahlen in Istanbul, Ankara und Izmir sowie in weiteren Großstädten des Landes sind ein Stimmungstest für die regierenden Koalitionsparteien und Staatspräsident Recep Tayyıp Erdoğan. Lira-Verfall, soziale und wirtschaftliche Veränderungen, der Kampf gegen den Terrorismus, Bürgerrechte sowie außenpolitische Spannungen zur EU und der USA bestimmten diesen Wahlkampf.

Die Deutsch-Türkische Gesellschaft e.V. Bonn lädt in Kooperation mit der Südosteuropa-Gesellschaft e.V. herzlich zur Podiumsdiskussion ein. Mit hochkarätigen Türkei-Experten möchten wir die Ergebnisse der Wahlen analysieren und diskutieren. Wird die Wahl richtungsweisend sein für die regierende AKP? Wird der Koalitionspartner MHP das Bündnis aufrechterhalten? Wie steht es um die Oppositionsparteien? Werden jetzt die alten Weggefährten Erdoğans eine neue Partei ins Leben rufen? Welche Rolle spielten die Minoritäten im Wahlkampf? Diese und weitere Fragen werden an diesem Abend erörtert werden.

Es diskutieren:
Dr. Hüseyin Çiçek, Politikwissenschaftler
Erlanger Zentrum für Islam und Recht in Europa Universität Erlangen.
Yunus Ulusoy, Wirtschaftswissenschaftler
Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung Essen.
Moderation:
Rasim Marz, Historiker
Vorsitzender der Deutsch-Türkischen Gesellschaft e.V. Bonn

-Eintritt frei-
Anmeldungen richten Sie bitte an info@dtgbonn.de

Die Deutsch-Türkische Gesellschaft e.V. Bonn wurde 1953 unter der Ägide deutscher Parlamentarier und Diplomaten zur Förderung der deutsch-türkischen Beziehungen gegründet. Mit einem breiten Kulturprogramm sowie der analytischen Aufarbeitung komplexer Sachverhalte durch Veranstaltungen, möchte die DTG BONN Orientierungshilfe für Gesellschaft und Politik bieten.

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Mrz 15 2019

Vortrag von Caner Aver am 19. März 2019 über die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen am 19. März 2019

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Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan beim World Humanitarian Summit, Istanbul, May 2016. Foto: OCHA / Salih Zeki Fazlıoğlu. Quelle: Flickr

 

 

 

 

 

 

Deutschland und die Türkei: Das Verhältnis von Wirtschaftsinteressen in den bilateralen Beziehungen 

mit Caner Aver (Zentrum für Türkeistudien Essen)

19. März 2019 | 19.30 Uhr
Haus an der Redoute | Kurfürsten-Allee 1
Bonn-Bad Godesberg

 

Die politischen Ereignisse der letzten Jahre und die daraus entstandenen Belastungsproben zwischen der Republik Türkei und Deutschland haben auch tiefe Spuren in den Wirtschaftsbeziehungen beider Länder hinterlassen, die von gemeinsamen Interessen und Konfliktfeldern geprägt sind. Caner Aver wirft einen Blick zurück auf die jüngsten Veränderungen und erörtert Dynamik und Ziele der deutsch-türkischen Wirtschaftsinteressen. Insbesondere hinterfragt er Ursache und Wirkung von Strafzöllen in einer Zeit des globalen Handelsstreit.

Caner Aver ist Diplom-Geograph mit dem Schwerpunkt politische Geographie. Am Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung in Essen forscht er unter anderem zu Transnationalität und den Beziehungen zwischen der Türkei und der Europäischen Union.

Die Deutsch-Türkische Gesellschaft e.V. Bonn wurde 1953 unter der Ägide deutscher Parlamentarier und Diplomaten zur Förderung der deutsch-türkischen Beziehungen gegründet. Mit einem breiten Kulturprogramm sowie der analytischen Aufarbeitung komplexer Sachverhalte durch Veranstaltungen, möchte die DTG BONN Orientierungshilfe für Gesellschaft und Politik bieten.

-Eintritt frei-
Anmeldungen richten Sie bitte an info@dtgbonn.de

Bild: Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan beim World Humanitarian Summit, Istanbul, May 2016. Foto: OCHA / Salih Zeki Fazlıoğlu. Quelle: Flickr

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Jan 26 2019

Die DTG wählt einen neuen Vorstand

Veröffentlicht von unter In eigener Sache

Die Deutsch-Türkische Gesellschaft Bonn wählte auf ihrer Mitgliederversammlung den Historiker und Publizisten Rasim Marz zum neuen Vorsitzenden. Die Mitglieder der traditionsreichen Gesellschaft versammelten sich am 25. Januar im Haus an der Redoute, um einen neuen Vorstand zu konstituieren.

Rasim Marz wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt. Das Amt des stellv. Vorsitzenden bekleidet Emre Gümüs. Dem neuen Vorstand gehören Emine Emel Yildiz, Renate von Hahn, Alexander Fries und Atilla Türk an.
„Die Deutsch-Türkische Gesellschaft ist seit über 65 Jahren darin bestrebt, die facettenreichen Beziehungen beider Länder zu fördern. In bewegten Zeiten ist der intensive Austausch zwischen Menschen und Institutionen, allen voran im 21. Jahrhundert, der wichtige Grundpfeiler der Völkerverständigung. Den Vorsitz einer so renommierten Vereinigung übernehmen zu dürfen ist deshalb eine große Ehre und Herausforderung zugleich.“, so Marz.
Die Deutsch-Türkische Gesellschaft wurde auf Initiative von deutschen Parlamentariern und Diplomaten in Bonn gegründet. Die DTG bietet für Bonner Mitbürgerinnen und Mitbürger eine Plattform für Informationen, aber auch zum Austausch über deutsch-türkische Themen. In regelmäßigen Veranstaltungen bietet die Gesellschaft ein breites und vielfältiges Spektrum, welches sich von Politik und Geschichte bis hin zur Literatur und Kunst erstreckt.

Bild: v.l. Atilla Türk, Emine Emel Yildiz, Emre Gümüs, Rasim Marz, Renate von Hahn und Alexander Fries.

Photo by Adgency – Design & Konzeption

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Nov 24 2018

Nachruf Bahaeddin Turhan Güngör

Veröffentlicht von unter Allgemein, In eigener Sache

 

Fassungslos haben wir die Nachricht vom plötzlichen Tod unseres Vorsitzenden

Bahaeddin Turhan GÜNGÖR

aufgenommen.

. 22. Februar 1950 – 22. November 2018 .

Bild Baha Güngör

Bild Baha Güngör

Die Deutsch-Türkische Gesellschaft e.V. Bonn ist in tiefer Trauer über den viel zu frühen Tod unseres sehr geschätzten Vorsitzenden.

Bahaeddin Turhan Güngör überzeugte nicht nur durch sein großes Verständnis für die deutsch-türkischen Beziehungen, sondern war auch aufgrund seiner Sachkenntnis ein gefragter Gesprächspartner für die Medien.

Im Januar 2017 übernahm er den Vorsitz der Deutsch-Türkischen Gesellschaft e.V. Bonn. Mit großem Engagement und Einfühlungsvermögen führte er in einer schwierigen Zeit die Geschicke der Gesellschaft.

Bahaeddin Turhan Güngör hat durch seine zahlreichen Interviews und Stellungnahmen sowie durch seine Publikationen „Die Angst der Deutschen vor den Türken“ und „Atatürks wütende Enkel“ das Verständnis für die deutsch-türkischen Beziehungen bereichert.

Wir verlieren einen hoch geschätzten und liebenswürdigen Kollegen und Freund. Er hinterlässt eine große Lücke. Wir fühlen mit seiner Familie und wir werden sein Andenken in Dankbarkeit bewahren.

 

Der Verstorbene bittet anstelle von Kranz- und Blumengebinden um eine Spende an die Reporter ohne Grenzen e.V.:

Reporter ohne Grenzen e.V.
Berliner Volksbank
IBAN DE 26 1009 0000 5667 7770 80
BIC BEVODEBB

 

Die Beisetzung erfolgt am Mittwoch, den 28. November um 13:00 Uhr am Friedhof Wilmersdorfer Strasse 50 in 52068 Aachen.

Die Traueranschrift lautet Balthasarstrasse 18, 50670 Köln.

 

Deutsch-Türkische Gesellschaft e.V. Bonn
– Der Vorstand –

 

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Okt 20 2018

Klavierabend mit Dr. Kalkanoglu Mamac zum 80. Todestag von Atatürk 10.11.2018

Veröffentlicht von unter Geschichte, Kultur

 

Die DTG lädt ein: Klavierabend am 10.11.2018 mit Dr. Esra Kalkanoglu Mamac anlässlich des 80. Todestages von Mustafa Kemal Atatürk

 

 

 
Die DTG lädt am 10. November 2018 zu einer Abendveranstaltung im Schumannhaus ein:


 

Klavierabend
 
 
 
im Gedenken an den 80. Todestag des Staatsgründers der Türkei
Mustafa Kemal Atatürk
mit begleitenden Texten zu seinem Lebenswerk
 
 
Die Solistin Dr. Esra Kalkanoglu Mamac
spielt Klaviermusik von Scarlatti, Debussy, Liszt und Chopin.
 
 
Bild Dr. Esra Kalkanoglu Mamac

.

Dr. Esra Kalkanoglu Mamac
 
 
Frau Dr. Esra Kalkanoglu Mamac ist seit 2008 Dozentin für Piano an der Yasar Universität in Izmir. Ihre Ausbildung erfolgte an der Bilkent Universität in Ankara und am Rotterdam Konservatorium bei Prof. Aquiles Delle-Vigne, einem Schüler von Claudio Arrau. Sie besuchte Meisterklassen am Mozarteum in Wien und bei der Rachmaninov Gesellschaft in Schweden. Nach der Promotion mit cum laude ging sie zurück in die Türkei und lehrte zunächst an der Bilkent Universität in Ankara. Frau Dr. Esra Kalkanoglu Mamac ist durch ihre Konzerte international bekannt.
 
 
Die Texte zur Würdigung von Atatürks Lebenswerk spricht
Marcus Brien,
Schauspieler, Regisseur und Dozent für Schauspiel und Sprachgestaltung
Ensembleleiter von S.U.B.KULTUR, Schauspiel der Uni Bonn
 
 
Die Veranstaltung findet statt am Samstag, den 10. November 2018
im Schumannhaus, 53115 Bonn, Sebastianstrasse 182.
 
Beginn 19:00 Uhr – Ende 21:00 Uhr
– Eintritt frei – wir freuen uns über eine Spende –


Wichtiger Hinweis: Der Eintritt ist frei, jedoch bitten wir um Ihre vorherige Anmeldung bis spätestens Dienstag, den 6. November 2018 an die E-Mail-Adresse:
anmeldung@dtgbonn.de

 

Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen und wünschen einen interessanten Abend!

für den Vorstand 
Heinrich Quaden

 

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Sep 30 2018

Vortrag Dr. Andus Emge – Kappadokien 18.10.2018

Veröffentlicht von unter Geschichte, Kultur

 

Die DTG lädt ein: Vortrag von Dr. Andus Emge über Kappadokien am 18.10.2018

 

 
Die DTG Bonn lädt zu einem Vortrag über Kappadokien ein.


Dr. Andus Emge
 
 Zum kulturellen Wandel im zentralanatolischen Kappadokien.
 35 Jahre „teilnehmende Beobachtungen“ in Göreme.
 
 
1985 wurde der „Nationalpark Göreme und die Felsendenkmäler von Kappadokien“ von der UNESCO zum Weltkultur- und Naturerbe erklärt. Daraufhin wurde diese malerische Tuffsteinlandschaft mit ihren einzigartigen Höhlenkegeln und unzähligen Relikten byzantinischer Kirchen zunehmend touristisch erschlossen. Der Referent wird zum geographischen und historischen Rahmen, über die Bevölkerung, den sozialen Wandel und den Tourismus sprechen.

Dr. Andus Emge, Ethnologe, untersucht seit 1983 den kulturellen Wandel und die rasanten Entwicklungen in Kappadokien. In seiner Dissertation hat er sich mit dem traditionellen Leben in den ehemals für Göreme typischen Höhlenwohnungen auseinandergesetzt. Nach Jahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Rautenstrauch-Joest-Museum für Völkerkunde in Köln ging Dr. Emge zur Jahrtausendwende wieder zurück nach Kappadokien, um dort zwischen 1998 und 2015 eine alte Tuff-Höhlenburg am Rande einer Ortschaft als Seminar- und Gästehaus aufzubauen und als „Fairy Chimney Inn“, zu betreiben.

 
 
Die Veranstaltung findet statt am 18. Oktober 2018 um 19.00 Uhr
im „Haus an der Redoute“
53177 Bonn-Bad Godesberg, Kurfürstenallee 1a
– Eintritt frei –


Wichtiger Hinweis: Der Eintritt ist frei, jedoch bitten wir um Ihre vorherige Anmeldung bis spätestens Dienstag, den 16. Oktober 2018 unter der E-Mail-Adresse:
anmeldung@dtgbonn.de

 

Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen und wünschen einen interessanten Abend!
Mit den besten Grüßen

für den Vorstand

Heinrich Quaden

 

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