Die Rückkehr der Mauer nach 30 Jahren der Wiedervereinigung

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Zum 30. Jahr des Mauerfalls fand in Kooperation des Yunus Emre Enstitüsü Köln mit der Deutsch-türkischen Gesellschaft Bonn im Yunus Emre Enstitüsü Köln eine gemeinsame Veranstaltung statt. ‚Die Rückkehr der Mauer nach 30 Jahren der Wiedervereinigung‘ lautete der Titel des Vortrags und wurde von Dr. Yaşar Aydın gehalten, Dozent an der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit und Diakonie.

Dr. Aydın ermöglichte einen Einblick in die eher außen vor gelassene Perspektive des Mauerfalls und stellte vor, wie die türkischstämmige Community in Deutschland die Wende erlebte. Mit der Wiedervereinigung fand die Suche nach einer neuen nationalen Identität statt. Dr. Aydın hielt fest, dass die eher liberale Stimmung nach dem Mauerfall mit der Zeit verblasse und, dass in den Köpfen der Menschen und Gesellschaften neue Mauern entstehen und weltweit neue Grenzen gezogen werden. Er machte somit auf aktuelle Diskriminierungsgefahren in der Gesellschaft aufmerksam und appellierte an eine Verständigungspraktik, die die Mehrheitsgesellschaft und Bevölkerung mit Migrationshintergrund vereine. Die DTG wurde vom stellv. Vorsitzenden Emre Gümüş und Schriftführer Alexander Fries vertreten.

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Tag der Republik in Berlin und Köln

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Die Deutsch-Türkische Gesellschaft Bonn nahm dieses Jahr sowohl in Berlin als auch in Köln an den Feierlichkeiten zum Tag der Republik (29.10) teil.

Auf Einladung des türkischen Botschafters S.E. Herrn Ali Kemal Aydın repräsentierte der Vorsitzende Rasim Marz unsere Gesellschaft in der Hauptstadt und traf dort auf hohe Vertreter aus Politik und Wirtschaft.

In Köln folgte die DTG der Einladung des türkischen Generalkonsuls Herrn Barış Ceyhun Erciyes und wurde vertreten durch den stellv. Vorsitzenden Emre Gümüş sowie den Vorstandsmitgliedern Emine Emel Yıldız und Renate von Hahn.

Wir bedanken uns sowohl bei der türkischen Botschaft in Berlin als auch beim Generalkonsulat Köln für die Einladungen und die wundervolle Ausrichtung, und hoffen auf eine weitere Intensivierung der deutsch-türkischen Beziehungen.

 

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Empfang zum Tag der deutschen Einheit in Istanbul

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Auf Einladung des residierenden Generalkonsuls Herrn Michael Reiffenstuel, nahm der Vorsitzende der Deutsch-Türkischen Gesellschaft Bonn Herr Rasim Marz am Empfang des deutschen Generalkonsulats in Istanbul teil. Der Empfang erinnerte an den Mauerfall vor 30 Jahren und würdigte dies mit einer Spendenaktion für karitative Projekte.

 

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Sommerfest der DTG

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Die Deutsch-Türkische Gesellschaft Bonn feierte am 20. September ihr Sommerfest im Restaurant Metin’s Soul Kitchen. Mit dabei waren Botschafter a.D. Dr. Dr. Geert Ahrens, der Bonner SPD-Vorsitzende Gabriel Kunze, der Vorsitzende der DTG Münster Dr. Ulrich Hillebrand und viele mehr. Wir bedanken uns bei unseren Mitgliedern und Freunden für diesen unvergesslichen Abend.

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Zu Besuch in Düsseldorf

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Vorsitzender Rasim Marz und stellv. Vorsitzender Emre Gümüş wurden am 9. September von Frau Serap Güler, Staatssekretärin des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, empfangen. Die Arbeit der DTG Bonn wurde vorgestellt und es konnten Kooperationsmöglichkeiten erörtert werden.

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Tag der Demokratie und nationalen Einheit

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Die Deutsch-Türkische Gesellschaft e.V. Bonn, vertreten durch Rasim Marz (Vorsitzender) und Emre Gümüş (stellv. Vorsitzender), nahm heute die Einladung des türkischen Generalkonsuls Herrn Barış Ceyhun Erciyes zum Gedenken an den 15. Juli im Generalkonsulat Köln wahr.

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Prominente Gäste gedenken Dr. Ekkehard Eickhoff, Botschafter a.D.

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Großer Andrang im Haus an der Redoute für einen großen Diplomaten: Die Deutsch-Türkische Gesellschaft e.V. Bonn würdigte Botschafter a.D. Dr. Ekkehard Eickhoff, der im Mai im Alter von 91 Jahren verstarb. Das Diplomatische Korps, darunter viele Weggefährten und Freunde, fanden sich ein, um an das Leben und Werk eines großen Förderers der deutsch-türkischen Freundschaft zu erinnern. Darunter waren Walter Lewalter, Botschafter a.D., Dr. Geert-Hinrich Ahrens, Botschafter a.D., Dr. Jürgen Oesterhelt, Botschafter a.D., Dr. Murad Hofmann, Botschafter a.D. sowie Dr. Gerhard Müller-Chorus, Generalkonsul a.D.
Der Vorsitzende der Deutsch-Türkischen Gesellschaft Bonn, Herr Rasim Marz, sprach Frau Eickhoff nochmals im Namen der Gesellschaft seine tiefe Anteilnahme aus und betonte in seiner Eröffnungsrede, dass die Deutsch-Türkische Gesellschaft Bonn das Vermächtnis ihres Ehrenmitglieds und langjährigen Vorsitzenden in Ehren halten werde.

Prof. Dr. Mustafa Gençer, ehemaliger Vize-Rektor der Abant Izzet Baysal Universität Bolu (TR) und derzeitiger Attaché für Bildung am türkischen Generalkonsulat in Köln, überbrachte die Beileidsbekundungen des türkischen Generalkonsuls Barış Ceyhun Erciyes und erinnerte in seiner Rede an die hochgeachteten wissenschaftlichen Beiträge von Dr. Eickhoff, der neben dem diplomatischen Dienst als Historiker publizierte. Prof. Dr. Mustafa Gençer hob hier die Mitgliedschaft Eickhoffs in der Türk Tarih Kurumu hervor sowie seine langjährige Arbeit im Vorstand der Archäologischen Gesellschaft. Dr. Eickhoff habe die deutsch-türkischen Beziehungen bereits ins Jahr 1071 verorten können, als erstmals bei Manzikert deutsche Kreuzritter in der byzantinischen Armee türkischen Seldschuken gegenüberstanden, erinnerte sich Prof. Dr. Gençer.

Dr. Manfred Osten, Kulturhistoriker und Goethe-Experte sowie ehemaliger Generalsekretär der Alexander-von-Humboldt Stiftung, hielt einen persönlichen Nekrolog auf den verstorbenen Diplomaten. Dr. Osten berichtete von der ersten gemeinsamen Begegnung, aus der eine langjährige Freundschaft erwuchs, von dem Menschen Eickhoff, der sich durch Güte und Bescheidenheit auszeichnete. Nicht nur wissenschaftliche Werke, sondern auch Gedichte, zählten zum Repertoire dieses humanistischen Geistes.

Auszüge aus diesen Werken wurden schließlich von Rosemarie Kuper und dem Bonner Schauspieler Marcus Brien vorgetragen. Dr. Eickhoffs Werk „Theophanu und der König“, über die Welt Ottos III., stand hier im Mittelpunkt der Lesung. Mit der professionellen Moderation von Herrn Dietrich Schlegel, entführten Frau Kuper und Herr Brien die Anwesenden in eine längst vergessene Zeit, die Dr. Eickhoff mit gewaltigen Worten wiederaufleben ließ.

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DTG zu Gast beim türkischen Generalkonsul

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Die Deutsch-Türkische Gesellschaft e.V. Bonn war am 10.05 zu Gast im türkischen Generalkonsulat Köln und hatte die Ehre von Herrn Generalkonsul Barış Ceyhun Erciyes empfangen zu werden. Das Gespräch beinhaltete die breit aufgestellte Vereinsarbeit der DTG als Brückenbauerin zwischen Deutschland und der Türkei sowie die Erörterung sozialer und integrationspolitischer Themen. Unsere Veranstaltungen im Bereich Kunst und Kultur wurden hier im Besonderen präsentiert. Begleitet wurde das Gespräch vom türkischen Bildungsattaché in Köln Prof. Dr. Mustafa Gençer. Der Historiker Prof. Dr. Gençer war bereits lange vor seinem diplomatischen Dienst, im Jahre 2003, als Referent bei der DTG Bonn zu Gast. Der Vorsitzende Rasim Marz, der stellv. Vorsitzende Emre Gümüş und die Beisitzerin Renate von Hahn konnten auch hier die aktuellen Aktivitäten und Veranstaltungen der Deutsch-Türkischen Gesellschaft e.V. Bonn präsentieren.

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Dr. Ekkehard Eickhoff gestorben

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Die Deutsch-Türkische Gesellschaft e. V. Bonn (DTG) trauert um ihr verehrtes langjähriges Vorstands- und Ehrenmitglied Botschafter a. D. Dr. Ekkehard Eickhoff, der am vergangenen Sonntag im Alter von 91 Jahren in Bonn gestorben ist. Der Vorstand und die Mitglieder teilen ihre Trauer mit Frau Heidi Eickhoff, auch sie ein treues Mitglied unserer Gesellschaft, und ihrer Familie. Dr. Eickhoff nahm bis zuletzt lebhaften Anteil an der Deutsch-Türkischen Gesellschaft Bonn.

Dr. Eickhoff, geboren am 8. Juni 1927 in Berlin, blickte auf ein bewegtes und erfolgreiches Leben als Diplomat, Historiker und Autor bedeutender historischer Werke zurück. Seine 1953 begonnene Karriere im Auswärtigen Dienst der Bundesrepublik Deutschland führte ihn auf Auslandsposten in Kairo, Bern und Ankara und gipfelte in der Berufung zum Botschafter in Südafrika, Irland und – von 1988 bis 1992 – in der Türkei, wo er Jahre zuvor bereits als Kulturattaché tätig gewesen war. Aus jener Zeit schon rührte sein bis ins hohe Alter bewahrte waches Interesse an der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung des Landes wie auch an dessen Geschichte und Kultur.

Weithin gewürdigt wurden auch Eickhoffs diplomatische Fähigkeiten als Leiter der bundesdeutschen Delegationen bei der KSZE, u. a. auf den Expertentreffen für Menschenrechte 1984 in Ottawa, für Menschliche Kontakte 1986 in Bern und auf der KSZE-Folgekonferenz 1986 bis 1988 in Wien.

Neben seinem Hauptberuf als Diplomat widmete sich Ekkehard Eickhoff intensiv seinen historischen Interessen. 1973 hatte er sich an der Universität Stuttgart für mittelalterliche und neuere Geschichte habilitiert. Einige Jahre war er dort auch als Privatdozent tätig. In seinen zahlreichen Büchern und Aufsätzen befasste er sich mit der deutschen und europäischen Geschichte des 9. bis 12. Jahrhunderts sowie der mittelmeerischen und südosteuropäischen Geschichte in ihren Bezügen zu Byzanz und dem Osmanischen Reich. Zum Standwerk wurde „Venedig, Wien und die Osmanen – Umbruch in Südosteuropa, 1645 – 1700“, eine umfassende, auf gründlichem Quellenstudium beruhende, anschaulich und fesselnd geschriebene Darstellung der europäischen Türkenkriege im 17. Und 18. Jahrhundert, noch 2009 in 5. Auflage im Verlag Klett-Cotta, Stuttgart, wieder erschienen.

Von den anderen der historischen Büchern Ekkehard Eickhoffs seien genannt: „Macht und Sendung – Byzantinische Weltpolitik“, 1981; „Seekrieg und Seepolitik zwischen Islam und Abendland – Das Mittelmeer unter byzantinischer und arabischer Hegemonie“, 1966; „Friedrich Barbarossa im Orient. Kreuzzug und Tod Friedrichs I.“, 1977; „Kaiser Otto III. – die erste Jahrtausendwende und die Entfaltung Europas“, 1999; „Theophanu und der König – Otto III. und seine Welt“, 1966; und als brillantes, großartig geschriebenes Alterswerk „Venedig – spätes Feuerwerk: Glanz und Untergang der Republik, 1700 – 1997, 2008 (5. Auflage).

Die DTG wird sich Dr. Ekkehard Eickhoffs stets in Ehren erinnern.

Der Vorstand der Deutsch-Türkischen Gesellschaft e.V. Bonn

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„Die Türkei nach der Wahl“- Podiumsdiskussion in Bonn-Bad Godesberg

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Am 31. März 2019 fanden in der Türkei die Kommunalwahlen statt, bei denen die Bürgerinnen und Bürger über weit mehr als nur die Vergabe der fast 3000 Bürgermeisterposten, Stadträte und Provinzversammlungen entschieden. Lira-Verfall, soziale und wirtschaftliche Veränderungen, der Kampf gegen den Terrorismus, Bürgerrechte sowie außenpolitische Spannungen zur EU und der USA bestimmten diesen Wahlkampf. Wenige Tage danach richteten wir unseren Blick auf das Land und fragten uns gemeinsam mit angesehenen Experten:

Wie haben wirtschaftliche und außenpolitische Themen diesen Wahlkampf dominiert? Stellt das vorläufige Wahl-Ergebnis für die Regierungspartei eine ernste Gefahr dar? Kann der Ausgang dieser Wahl der türkischen Politik neue Impulse verleihen?

Das Haus an der Redoute füllte sich bis in die letzten Reihen, als am 5. April die Deutsch-Türkische Gesellschaft e.V. Bonn und die Südosteuropa-Gesellschaft e.V. zu dieser interessanten Podiumsdiskussion mit dem Titel „Die Türkei nach der Wahl“ einluden.

Auf dem Podium diskutierten ausgezeichnete Experten ihres Fachs:

Dr. Hüseyin Çiçek, Politikwissenschaftler
Erlanger Zentrum für Islam und Recht in Europa Universität Erlangen.

Yunus Ulusoy, Wirtschaftswissenschaftler
Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung Essen.

Rasim Marz, Vorsitzender der Deutsch-Türkischen Gesellschaft e.V. Bonn, moderierte gleichzeitig die Diskussionrunde.

Der Diskussionsrunde ging die Ehrung von Frau Rosemarie Kuper voraus, bei dem ihr unermüdliches Engagement für den Verein gewürdigt wurde. Die DTG Bonn dankt Frau Kuper für die beispiellose Unterstützung und Tatkraft vieler Jahre.
Die zahlreichen Zuschauerfragen an die Experten bezeugten das große Interesse für Themen türkischer Innenpolitik und bestärkten insbesondere die Wichtigkeit solcher Formate zur Föderung des Diskurses innerhalb der deutsch-türkischen Beziehungen. Die DTG Bonn möchte sich an dieser Stelle sehr herzlich bei der Südosteuropa-Gesellschaft e.V. für die Unterstützung bedanken!

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